Biogas – 100% handgemacht von den Mikroorganismen Ihres Vertrauens

Wer produziert wohl das meiste Methan? Na die Methanogene natürlich! Und wieder einmal sitzen winzig kleine Mikroorganismen an den großen Hebeln. In der Rinderzucht beim Reisanbau oder im Permafrost ist das ein Problem, aber gleichzeitig könnten wir uns das auch als erneuerbare Energieressource zu Nutze machen. Ein Team der Universität Wien, rund um Simon Rittmann, forscht an Möglichkeiten, unseren Energiehunger mit Hilfe von methanogenen Archaeen zu stillen. Näheres erzählt uns Professorin Christa Schleper!

Hoch leben die Mikroorganismen!

Mikroorganismen, die kleinsten Lebewesen der Erde mischen in unseren Stoffkreisläufen ordentlich mit. Könnte man sich das dann nicht auch für den Klimaschutz zunutze machen? Tatsächlich gibt es Forschung und Bestrebung darin Mikroorganismen einzusetzen um beispielsweise unsere Treibhausgase in der Atmosphäre zu reduzieren! Genaueres darüber berichtet uns Mikrobiologin und Professorin Christa Schleper von der Universität Wien.

Leguminosen, who dat?

Leguminosen – Wunder-Pflanzen gegen Stickstoffmangel. Wobei, die eigentlichen Helden sind ja die Knöllchenbakterien die zwischen ihren Wurzeln leben und den Stickstoff aus der Luft aufnehmen können. Welche Chancen und Risiken bergen genmanipulierte Super-Stickstoff-Fixier-Pflanzen für den Klimawandel? Professorin Christa Schleper klärt uns auf.

Wer ist Haber-Bosch? Ein Bohrmaschinenvertreter?

Haber-Bosch hat tatsächlich nichts mit Bohrmaschinen zu tun, so viel können wir schon einmal verraten. Die Herren Haber und Bosch haben Anfang des 20. Jahrhunderts aber ein Verfahren entwickelt, das molekularen Stickstoff in Ammoniak umwandeln kann. Dieses Verfahren macht also eigentlich genau das gleiche, wie Knöllchenbakterien und andere Mikroorganismen im Boden auch. Das ganze ist zwar für die Steigerung der Nahrungsmittelproduktion sehr gut, birgt auch Probleme. Dazu gehören extrem hoher Energieverbrauch, Überdüngung und schließlich auch erhöhte Lachgasemissionen. Christa Schleper, Professorin für Mikrobiologie an der Universität Wien, weiß mehr darüber. Zeit, dass wir sie dazu befragen!

Wenn ein Kreislauf aus dem Kreis läuft

Stickstoff ist die Mangelware unserer Ökosysteme und der Landwirtschaft. Alle Pflanzen benötigen ihn in verwertbarer Form im Boden um wachsen zu können. Mikroorganismen besorgen seit Jahrmillionen diesen Stickstoffnachschub aus der Luft. Aber ist das für unseren großen Nahrungsmittelproduktionsbedarf genug? Der Mensch mischt sich jedenfalls mit massenhaft Dünger in den Stickstoffkreislauf – wir bringen da ordentlich etwas durcheinander. Professorin Christa Schleper von der Universität Wien erklärt, was das für die Biodiversität und unser Trinkwasser bedeutet und welche Lösungsansätze es für diese Probleme gibt.

Der Stickstoffkreislauf und wieso es nicht cool ist ihn durcheinander zu bringen

Stickstoff ist zwar der mit Abstand größte Anteil in unserer Atmosphäre, aber leider auch kaum für Reaktionen zu gebrauchen. Dabei spielt dieses Element für das Leben eine wichtige Rolle – in Proteinen und der DNA aller Lebewesen, in Nitrat und Ammonium im Pflanzendünger, oder auch im Lachgas, dem unliebsamen Treibhausgas. Überall steckt Stickstoff drinnen.
Aber wer bringt den Kreislauf nun ins rollen? Wir haben Professorin Christa Schleper gefragt. Wilkommen in der Welt der Mikrobiologie!

Mikrobiologin Christa erklärt

Kleine Lebewesen, kleine Wirkung – das wäre ja logisch. Aber ganz so einfach ist es nicht. Christa Schleper, Professorin für Mikrobiologie an der Universität Wien, steigt mit uns in die große Welt der Mikrobiologie ein. Denn, wenn es um Fragen rund um das Klima geht, haben die kleinsten Lebewesen ein ordentliches Stück mitzureden. Wir starten unseren Themenblock Mikrobiologie!

Der Badboy CO2 und das Meer

Kohlenstoffdioxid und Wasser ergibt gemeinsam Kohlensäure. Alle Soda-Sprudel-Benutzer*innen wissen das. Mehr CO2 in der Atmosphäre, heißt mehr CO2 löst sich im Meerwasser, heißt die stillen Ozeane werden bald prickelnd sein. Gustav-Logik, eh klar. Zum Glück weiß Alexandra von der 5mcc-Hotline ein bisschen genauer, was das Kohlendioxid im Wasser tatsächlich macht.

Das Meer ist so gut zu uns

Gustav hat Gerüchte vernommen, dass die Weltmeere den Klimawandel stabilisieren. Die 5mcc-Hotline gibt ihm wieder einmal genauere Auskunft. Wir hören, wie die Meere Wärme absorbieren und CO2 aufnehmen. So gesehen sind sie ein Puffer für die Kilmaerwärmung. Dies bleibt leider allerdings auch nicht ganz folgenlos.